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Kartoffelspuren - Von Peru nach Osnarbrück
Bundesland: Niedersachsen
Projektnr.: 1896, Ausgezeichnet: 2011/2012
Bildende
Das Projekt "Kartoffelspuren - Von Peru nach Osnabrück" verbindet in innovativer Weise die Themen "Artenvielfalt", "Wissen der Alten" und "Kooperation der Generationen für die gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit". Angesichts eines bedrohlichen Klimawandels und einer sich ausbreitenden Hunger- bzw. Nahrungskrise wird die Bedeutung der Artenvielfalt in der Öffentlichkeit bekannter gemacht. Der globale wie lokale Zusammenhang zwischen naturbezogener Nahrungsmittelherstellung (Produzenten) und der Ernährungsqualität (Konsumenten) wird verdeutlicht. Über die Einbeziehung älterer und jüngerer Menschen in Peru und der Region Osnabrück werden der Dialog und gegenseitige Respekt zwischen den Generationen gefördert und die Bedeutung traditionellen Wissens deutlich gemacht. Durch innovative Aktionen in Schulen und Restaurants (Kochen mit Meisterköchen, Arbeiten in Schulgärten, Kartoffelwochen) wird die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erreicht. Wichtige Akteure der Bildung für nachhaltige Entwicklung wie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, verschiedene Bildungsträger, das Aktionszentrum Dritte Welt Osnabrück und acht Schulen werden miteinander vernetzt. Restaurantbetreiber, Marktbeschicker und Bauern werden zu Akteuren. Zudem tragen verschiedene Maßnahmen der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit zu einer Verbesserung der Wahrnehmung der Bedeutung der Artenvielfalt und der Bildung für nachhaltige Entwicklung bei. Durch die Zusammenarbeit mit einem peruanischen Projektpartner wird die internationale Kooperation gestärkt.
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