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Projekt StoffweXel
Bundesland: Hessen
Projektnr.: 1520, Ausgezeichnet: 2010/2011
Die Schülerfirma StoffweXel richtet den Wirtschaftslehre-Unterricht stärker an praktischen Erfahrungen der Lernenden aus. Drei zehnte Klassen verkaufen nach der Schule Kleidung, die aus Altkleidern oder Stoffen aus ökologischem Baumwollanbau gefertigt sind. Angeboten werden Einzelstücke aus dem Textilbereich der Gründauer Beschäftigungs- und Ausbildungsgesellschaft AQA, die aus Altkleidern entstanden sind. Darüber hinaus kooperiert die Schülerfirma mit den Modelabels Luxusbaba und Umwerk aus München, ketchup & mayo aus Frankfurt, fairliebt aus Hamburg sowie Secondchance aus Heringen. Diese Labels stellen die Teile ihrer Kollektionen als Kommissionsware zur Verfügung. Ergänzt wird das Sortiment durch passende Taschen und Schmuck aus dem Weltladen Gelnhausen. Durch eine realitäts- und handlungsbezogene Ausbildung sollen die Ausbildungs- und Beschäftigungschancen der Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule – aber auch die in den sozialen Einrichtungen – erhöht werden. Die Übernahme von Verantwortung soll die Persönlichkeit der Lernenden stärken und ihnen Wertschätzung entgegenbringen. Es wird außerdem gehofft, die Markenfixiertheit junger Menschen etwas in Richtung eines "mündigen Konsumenten“ sowie des nachhaltigen Konsums bewegen zu können. Das Projekt soll regionale Wirtschaftskreisläufe stärken und den Einzelhandel rund um den Gelnhäuser Untermarkt beleben.
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