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Junior Ranger-Programm der Naturwacht Brandenburg - Integration von Schutzgebietsanwohnern in eine nachhaltige Regionalentwicklung über ein Junior Ranger-Programm für Kinder und Jugendliche
Bundesland: Brandenburg
Projektnr.: 1342, Ausgezeichnet: 2009/2010
Die Naturwacht Brandenburg ist auf zwei Dritteln der Landesfläche Brandenburgs mit 35 Stützpunkten und mehr als 100 Mitarbeitern in allen Großschutzgebieten (Naturparke, Biosphärenreservate, 1 Nationalpark) präsent. In all diesen Gebieten befinden sich bereits Junior Ranger Gruppen. Sie alle verbindet ein Junior-Ranger-Programm, das landesweit umgesetzt wird und die Teilnehmer im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung qualifiziert. Außerdem engagiert sich die Naturwacht intensiv in allen Großschutzgebieten in Ganztagsschul-, Schul- und Kita-Projekten. Kinder und Jugendliche aus den ländlichen Regionen Brandenburgs sollen die Möglichkeit haben, sich über einen längeren Zeitraum hinweg intensiv mit ihrem Lebensraum, ihren Lebensstilen, den regionalen Entscheidungsträgern, den globalen Zusammenhängen und ihren eigenen Ideen auseinander zu setzen, um so Kompetenzen zu entwickeln, das Leben aktiv mitzugestalten. Durch Kooperationen mit den regionalen Bildungspartnern und Partnern aus Politik und Wirtschaft ist eine fächerübergreifende Herangehensweise an die Themen - nicht nur des Artenschutzes, sondern auch beispielsweise der gesunden Ernährung und der Energiewirtschaft - möglich. Seit der letzten Bewerbung als Dekadeprojekt ist das Junior-Ranger-Programm ein fester Bestandteil der Bildungsarbeit der Naturwacht Brandenburg geworden. Die Anzahl der Gruppen ist stabil geblieben, da die Naturwacht an die Grenzen ihrer Arbeitskapazität gekommen ist. Die Nachfrage nach weiteren Gruppen besteht jedoch. Es engagieren sich nun verstärkt ehemalige Junior Ranger als Freiwillige. In vielen Gruppen sind inzwischen die kleineren Geschwister der Junior Ranger nachgewachsen und beteiligen sich ebenfalls als Freiwillige. Auch Ranger aus anderen Bundesländern haben erfolgreich hospitiert und das Programm teilweise oder vollständig für ihre Naturparks übernommen.
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