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RPT: Beteiligungsprojekt: Mobi World: Mit dem mobilen Naturführer das Naturschutzgebiet Schafberg-Lochenstein kennen lernen - entwickelt von und für Kinder und Jugendliche (2. Auszeichnung)
Bundesland: Baden-Württemberg
Projektnr.: 1315, Ausgezeichnet: 2007/2008, 2009/2010
Bei dem Projekt handelt es sich um die Umsetzung von drei Modellmaßnahmen zur Gestaltung von Naturerlebnisräumen in einem Naturschutzgebiet. Kinder und Jugendliche aus den umgebenden Schulen und Vereinen wurden und werden maßgeblich an der Entwicklung und Umsetzung der Naturerlebnisräume beteiligt. Das Naturschutz- und FFH-Gebiet soll als Lern- und Begegnungsort in und mit der Natur für Kinder und Jugendliche zugänglich gemacht werden und soll ihr Interesse an der heimischen Natur und deren Schutz wecken. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten in Zukunftswerkstätten, Planungszirkeln, Workshops und praktischen Arbeitseinsätzen Konzeptionen für den "mobilen Naturerlebnisraum" wie z.B. Navigationsdienste, Routenplaner, Umweltrallyes, digitale Bestimmungshilfen - den "Science-Rucksack" etc. Das Projekt wurde auf eine weitere Modellmaßnahme im Rahmen des LIFE-Naturprojekts im Natura 2000 Gebiet im Regierungsbezirk Freiburg ausgeweitet. Die Ziele wurden im Rahmen des LIFE-Projektes erweitert, im Wesentlichen um die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in den Entwicklungsprozess des Naturerlebnisraumes zur langfristigen Sicherung des europäischen Naturerbes. Das Gebiet soll für Kinder und Jugendliche der Region und auch für Gäste der angrenzenden Gemeinden attraktiver gemacht werden. Fest installiert wurden die ersten Modellvorhaben bereits im Deutschen Jugendherbergswerk, Landesverband Baden-Württemberg. Zielgruppen bzw. am Entwicklungsprozess Beteiligte sind außer Kindern, Schülern und Jugendlichen auch Naturschutzexperten, die Kommunen, Land- und Forstwirte, Schäfer, Verbände, Tourismusexperten u.v.m. Seit der letzten Auszeichnung als Dekadeprojekt haben weitere Schulen Interesse an Lehrerfortbildungen und an einer Zusammenarbeit bekundet, enge Lernkooperationen mit ausgebildeten Naturführern sind entstanden, ein Biolandbetrieb ist als außerschulischer Lernort hinzugekommen, Auszubildende aus Betrieben beteiligen sich an der Umsetzung des LIFE-Projektes.
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