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Netzwerk Naturschutz im Regierungsbezirk Tübingen (3. Auszeichnung)
Bundesland: Baden-Württemberg
Projektnr.: 1303, Ausgezeichnet: 2005/2006, 2007/2008, 2009/2010
Bei dem Projekt geht es in erster Linie um die Unterstützung ehrenamtlichen und freiwilligen Engagements und darum, diese Freiwilligen durch Weiterbildungen zu qualifizieren und landesweit zu vernetzen. Die Zielsetzung im Sinne der nachhaltigen Entwicklung ist es, ehrenamtlich Engagierten Kompetenzen zu vermitteln, um selbstständig und verantwortlich naturschutzrelevante Projekte am Heimatort zu initiieren, zu planen und durchzuführen. Dabei sollen sich diese Aktiven als Teil eines Netzwerkes verstehen, deren Teile zwar vor Ort eigenständig agieren, jedoch auch an einem laufenden Prozess der Interaktion und Integration teilhaben. Die Zusammenarbeit von sozial heterogenen Gruppen (Naturschützer, kommunale Ansprechpartner, Bürgermentoren, Laien) soll gefördert werden. Der Aufbau des Netzwerks Naturschutz gründet vor allem auf drei Eckpfeilern: dem persönlichen Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Ehrenamtlichen im Naturschutz sowie zwischen aktiven Ehrenamtlichen und der Naturschutzverwaltung; der Durchführung von gemeinsamen Kampagnen; der fachlichen Fortbildung im Rahmen von Plenumsveranstaltungen. Seit der letzten Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade hat sich inzwischen ein fester und sehr aktiver Kern von rund 80 Mitgliedern herausgebildet, die jederzeit bereit sind, sich zu engagieren. Mit rund 90 Mitgliedern besteht ein loser Kontakt. Eine räumliche Ausweitung des Projektes gibt es in der Zusammenarbeit mit dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb und einem Teil der Informationszentren im Regierungsbezirk Stuttgart. Für 2010 ist die Erarbeitung eines einheitlichen Bildungsangebotes für jugendliche Mitglieder des Netzwerkes Naturschutz für den Bereich "Bildung für nachhaltige Entwicklung" geplant.
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