BNE-Portal: Juniorenfirmen auf dem Weg zum nachhaltigen Wirtschaften

Springen Sie direkt: zur Hauptnavigation zu zusätzlichen Informationen






Zurück zu: Projekte der UN-Dekade

Juniorenfirmen auf dem Weg zum nachhaltigen Wirtschaften

Bundesland: Berlin

Projektnr.: 1021, Ausgezeichnet: 2008/2009

Das Projekt Juniorenfirmen auf dem Weg zum nachhaltigen Wirtschaften ist ein vom Bundesverband der grünen Wirtschaft e.V., Berlin, durchgeführtes und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt mit einer Laufzeit vom 1. Juni 2008 - 31. 5. 2010 gefördertes Vorhaben. Es wird wissenschaftlich begleitet von Konrad Kutt (INBAK). Ziel des Projekts ist die Förderung unternehmerischen Denken und Handels unter dem Leitbild des nachhaltigen Wirtschaftens. Dazu gehört Selbständigkeit und Teamfähigkeit, Gestaltungs- und Handlungskompetenz sowie die Fähigkeit und Bereitschaft sich anzustrengen. Auszubildende und Berufsschüler sollen sich im Rahmen eigens gegründeter Juniorenfirmen einen Raum für kreative Ideen nachhaltigen Wirtschaftens erarbeiten, nachhaltige Produkte und Dienstleistungen als Geschäftsmodell entwickeln und am Markt umsetzen. Juniorenfirmen sind Miniaturfirmen mit realen Funktionen und Marktbeziehungen, die unter dem Schirm eines Unternehmens gegründet werden, das selbst ökologisch und nachhaltig ausgerichtet ist. In einer ersten Phase konnten zehn Unternehmen gewonnen werden, in denen Juniorenfirmen eingerichtet werden. Aus der Sicht der Betriebe besteht das Ziel einerseits in der Nachwuchsförderung und im sozialen Engagement, andererseits in der Entwicklung kreativer, nachhaltiger Geschäftsideen nahe an der eigenen Wertschöpfung. Die Kriterien des nachhaltigen Wirtschaftens sind sowohl an die Produkte und Dienstleistungen als auch an die Prozesse und die Wertschöpfungskette, die Einbeziehung der Stakeholder und die Kommunikation anzulegen. Im Gegensatz zu einer rein theoretischen Vermittlung nachhaltigen Wirtschaftens, werden hier die Auswirkungen des Handelns und der Entscheidungen, aber auch die teilweise gegenläufigen Interessen und Dimensionen der Nachhaltigkeit erfahrbar. Das Arbeiten und das Lernen in den Juniorenfirmen mit jeweils ca. 8 Junioren erstreckt sich auf einen halben Tag pro Woche über ein Jahr. Parallel werden insgesamt sechs 2-tätige Workshops angeboten, in denen in Kooperation mit dem Bundesverband der grünen Wirtschaft sowie regionalen Bildungseinrichtungen das erforderliche Nachhaltigkeits- und Reflektionswissen vermittelt wird. Mit diesem Bildungsansatz wird eine praxisnahe und verwertbare Zusatzqualifikation "Nachhaltiges Wirtschaften" erworben, die von der Wirtschaft nachgefragt wird sowie die Beschäftigungsfähigkeit und die Durchlässigkeit zu weiterführenden Studien erhöht.


Springen Sie direkt: zur Hauptnavigation zum Seitenanfang