BNE-Portal: Wenn ich ein Vogel wär... - Entwicklung eines interdisziplinären Umweltbildungsangebotes für Kindergarten und Schule zum Themenkreis Vögel und Eier

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Wenn ich ein Vogel wär... - Entwicklung eines interdisziplinären Umweltbildungsangebotes für Kindergarten und Schule zum Themenkreis Vögel und Eier

Bundesland: Niedersachsen

Projektnr.: 0679, Ausgezeichnet: 2007/2008

Die Biologische Station Osterholz will mit ihrem Vorhaben "Wenn ich ein Vogel wär..." einen Beitrag zur Umsetzung der Ziele der Weltdekade "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" leisten und Defizite besonders in den Bereichen naturwissenschaftliche Grundbildung und Gesundheitsförderung ausgleichen. Zielgruppe sind dabei in erster Linie Kinder im Vor- und Grundschulalter. Es soll ein handlungsorientiertes Bildungskonzept zum Themenkomplex "Vögel" und "Eier" entwickelt werden, das interdisziplinär und interkulturell ausgerichtet ist und unterschiedliche Akteure aus Bildung, Kultur und Wissenschaft als Kooperationspartnerinnen und -partner einbindet. Über den praxisnahen und spielerischen Zugang zu Phänomenen ihrer Lebenswelt sollen Kinder möglichst früh Denk- und Handlungsweisen kennen lernen, die sie später zu umweltverträglichem Agieren motivieren und damit dem Anspruch einer "Bildung für nachhaltige Entwicklung" gerecht werden. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: Es sollen Lernorte für verschiedene Handlungsfelder zu den Themenkomplexen "Vögel" und "Eier" vernetzt werden. Dafür entwickelt die BioS ein Konzept bestehend aus unterschiedlichen Bausteinen aus den Fachgebieten "Naturwissenschaften" und "Gesundheitsförderung / Ernährung". Diese Bausteine werden von Kindern sowohl mit regionalen und internationalen Kooperationspartnern als auch innerhalb der Institution BioS umgesetzt. Darüber hinaus bearbeiten angehende Erzieherinnen und Erzieher den Themenkomplex in Hinsicht auf ihre spätere Tätigkeit. Vermittlungsinstrumente sind spielerisch und handlungsorientierte Methoden, die ein situationsabhängiges, eigenverantwortliches Lernen in einer wirklichkeitsnahen Lernumgebung ermöglichen. Das Projekt ist in zwei Abschnitte geteilt, wobei in der ersten Hälfte die Bausteine konzipiert und in der praktischen Umsetzung mit Kindern erprobt werden. Im zweiten Abschnitt werden die Konzepte überarbeitet und in der Endfassung durchgeführt. Der gesamte Projektverlauf wird dokumentiert und evaluiert. Der internationale Austausch wird sowohl pädagogische Arbeit mit Kindern beinhalten als auch eine Begegnung mit Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Der interdisziplinäre und interkulturelle Bildungsansatz dieses Projektes eröffnet neue Handlungsspielräume für die unterschiedlichen Akteure und Kooperationspartnerinnen und -partner. Ökologische, naturwissenschaftliche, gesundheitliche und kulturhistorische Aspekte werden beispielhaft mit einem Themenkomplex verbunden. Die Auseinandersetzung damit verbessert die öffentliche Wahrnehmung in Bezug auf den Gedanken der Nachhaltigkeit und Umweltentlastung.


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