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Interdisziplinäres Masterprogramm: International Material Flow Management (IMAT)
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Projektnr.: 0669, Ausgezeichnet: 2007/2008
Am Standort Umwelt-Campus Birkenfeld (UCB) der FH Trier werden internationale Forschungskooperationen gefördert und Innovationen der Wirtschaft zeitnah in die Lehre integriert. Im stetigen Dialog mit der Wirtschaft wird versucht, ein praxisorientiertes Ausbildungsprogramm zu gestalten und das postgraduale Weiterbildungsangebot beständig auszuweiten. In einer globalisierten Welt, deren Umweltprobleme immer vordringlicher werden, ist eine interdisziplinäre Ausbildung eines der wichtigsten Elemente, um globale Veränderungsprozesse zu initiieren. Vor diesem Hintergrund rief das IfaS innerhalb kürzester Zeit zwei innovative praxisnahe Weiterbildungsstudiengänge "International Material Flow Management" (IMAT) ins Leben. Die Weiterbildungsstudiengänge IMAT bilden die nächste Generation der Führungskräfte aus, die im 21. Jahrhundert unter dem Leitbild der Nachhaltigkeit auf den internationalen Märkten agieren werden. Die Absolvierenden werden befähigt, Wirtschaftswachstum mit Umweltschutz unter Berücksichtigung sozialer Aspekte in Einklang zu bringen. Der Studiengang "Master of Science" (IMAT), der seit dem WS 2004/2005 am UCB angeboten wird und unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit steht, wurde 2006 mit Hilfe des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in die Japanische Hochschullandschaft exportiert. Im Wintersemester 2006/2007 hat der Studiengang mit elf internationalen Studierenden erstmalig an der Asia Pacific University (APU) in Japan den Betrieb aufgenommen. Für das MSc IMAT-Programm sind derzeit ca. 50 internationale Studierende (hauptsächlich aus Latainamerika und China) am UCB eingeschrieben. Durch Kenntnis einer effektiven Steuerung von betrieblichen und regionalen Stoff- und Energieströmen sollen die Absolvierenden des IMAT-Masterprogramms einen beträchtlichen Beitrag zur Betriebskostensenkung, Qualitätssicherung, Ver- und Entsorgungssicherheit sowie zum Imagegewinn und damit zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit ihres Heimatlandes leisten. Internationalität, Interdisziplinarität und hohe Praxisrelevanz des IMAT-Programms befähigen die Absolventen zum vernetzten Denken und vermitteln ihnen ein großes Maß an fachlicher und sozialer Problemlösungskompetenz. Mit dem erworbenen Wissen sollen die Absolvierenden in ihren Heimatländern künftig reale nachhaltige Projekte erarbeiten und umsetzen und somit die Idee der Nachhaltigen Entwicklung weiter verbreiten.
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