BNE-Journal: Nachhaltiges Wirtschaften lernen: Ausbildung für Nachwuchsmanager

Springen Sie direkt: zur Hauptnavigation zu zusätzlichen Informationen



BNE-Journal

Online-Magazin "Bildung für nachhaltige Entwicklung"




Nachhaltiges Wirtschaften lernen: Ausbildung für Nachwuchsmanager

BildanfangProjektbericht_ASApreneurs© Ingo Bever/InwentBildende

von Joanna Münker

Das ASA-Programm ASApreneurs von Inwent zeigt Studierenden und Absolventen, wie nachhaltige Strategien in der Wirtschaft funktionieren. Ein Jahr lang lernen die Teilnehmer in Theorie und Praxis, wie nachhaltiges Management auf internationaler Ebene funktioniert.

Nachhaltigkeit hat eine beachtliche Karriere in allen Bereichen der Gesellschaft hinter sich. Öko-Effizienz, Sozialstandards, Emissionsrechte-Handel, Global Reporting Initiative, Social Entrepreneurs, Sabbatical und andere lassen sich allesamt unter dem Begriff Nachhaltigkeit zusammenfassen. Trotzdem hat damit der Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft noch nicht stattgefunden. Darum setzt sich Inwent dafür ein, nachhaltiges Denken und Handeln an junge Menschen zu vermitteln. 

Kombination aus Weiterbildung und Praxiserfahrung

Das Programm ASApreneurs ist ein berufsvorbereitendes Qualifizierungsprogramm. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat es als Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet. Das Programm ermöglicht jungen Menschen, Nachhaltigkeitsmanagement in der Wirtschaft zu lernen. Während des Programms setzen sich die Teilnehmenden in Seminaren mit Themen wie Corporate Social Responsibility, interkulturellen Fragen und anderen Themen rund um Nachhaltigkeit in der Wirtschaft auseinander. 

BildanfangProjektbericht_ASApreneurs_Logo© InwentBildende

Konkrete Projekte vor Ort

Außerdem arbeiten sie sechs Monate in Unternehmen und Organisationen, die sich intensiv mit Fragen der nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung weltweit auseinandersetzen. Partner des Programms sind unter anderem Ashoka, Inwent, Transparency International, Adelphi Consult und Soil&More International. Drei Monate der Praxisphase absolvieren die ASApreneurs in Deutschland, die übrigen drei Monate im Ausland. Die Studierenden führen dabei konkrete Nachhaltigkeitsprojekte in den Unternehmen durch. Die Vorschläge für diese Projekte machen die beteiligten Firmen und Organisationen vor Start des Programms. Die Nachwuchskräfte setzen diese dann zusammen mit Mitarbeiterinnen der Unternehmen um, arbeiten etwa zu Themen wie Energieeffizienz, Nachhaltigkeit im Tourismus oder Kreislaufwirtschaft. 2010 bereiteten Teilnehmende beispielsweise das Social Enterprise World Forum in Südafrika vor. Andere bekämpften Korruption in Kirgisistan oder analysierten nachhaltiges Management in indischen Unternehmen.

Frische Ideen für Nachhaltigkeit

Ein wichtiger Bestandteil dieser Qualifizierungsmaßnahme ist die interdisziplinäre und internationale Vernetzung der Teilnehmenden, beispielsweise auf dem jährlich stattfindenden Treffen "ASA-Kaleidoskop". Dort tauschen sie sich mit anderen über Visionen und Ziele aus und können so Widerstände im beruflichen Umfeld besser umschiffen. Der Blick aufs strategische Umdenken und Gestalten bleibt so gewahrt.

Universitäten, Unternehmen und NGOs

Bisherige Erfahrungen zeigen, dass sich Universitäten und Unternehmen ebenso wie Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) gerne daran beteiligen, bei Nachwuchskräften Kompetenzen für nachhaltiges Wirtschaften zu entwickeln. Bei der breiten Umsetzung von Nachhaltigkeit können Akteure aller Ebenen insbesondere dann einen Beitrag leisten, wenn sie im engen Austausch miteinander das gemeinsame Ziel im Auge behalten: Den Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft voranzubringen.

Zum Projekt


Springen Sie direkt: zur Hauptnavigation zum Seitenanfang