Das Projekt "Zutto Chikyu to Likiru" ("Mit der Erde in Harmonie leben") der Nationalen Vereinigung der UNESCO Gesellschaften (NFUAJ) in Japan
Was ist der Hintergrund des Projekts?
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???Großansicht des Bildes???Herstellung von Recyclingpapier für Zeitungen © National Federation of UNESCO Associations in Japan (NFUAJ)Bildende
2004, also ein Jahr bevor die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" begann, überlegten die nationale Vereinigung der UNESCO Gesellschaften (NFUAJ) und die Bildungsabteilung von Japans führender Zeitung "Yomiuri Shimbun", wie man sich gemeinsam für "Bildung für nachhaltige Entwicklung" engagieren könnte. 2005 wurde das dreijährige Schulprojekt "Mit der Erde in Harmonie leben" ins Leben zu rufen, um Grundschülern einen leichteren Zugang zur Umweltbildung zu vermitteln.
Was sind die einzelnen Aspekte der "Bildung für nachhaltige Entwicklung" in diesem Projekt?
Das Projekt fordert dazu auf, über das persönliche Engagement zum "Mit der Erde in Harmonie leben" nachzudenken und konkrete Handelsvorschläge zu entwickeln.
Ziele der Grundschulklassen sind:
- globale Probleme kennenzulernen;
- Entwicklungen zu planen, von denen Umwelt und Menschheit profitieren;
- Handlungsvorschläge auszuarbeiten und praktische Aktionen unter dem Motto "Think globally, act locally" durchzuführen.
???Großansicht des Bildes???Lass uns Stroh anfassen und von traditionellem Wissen lernen. © National Federation of UNESCO Associations in Japan (NFUAJ)Bildende
Die Besonderheit dieses Projektes ist, dass es vier unterschiedliche Interessengruppen zusammenführt: Medien, Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen und Schulen. Die Unterrichtseinheiten bestehen aus zwei Teilen: der erste Teil wird von externen Unternehmen geleitet, die ihr Vorgehen zur Vermeidung von Umweltschäden erläutern, indem sie spezielle Materialien (z.B. in der Papierherstellung) verwenden. Im zweiten Teil erklärt ein Vertreter von NFUAJ die aktuelle Situation anhand von Beispielen aus Projekten der NFUAJ World Terakoya Movement* und der World Heritage Activities**. Die NFUAJ bietet den Kindern die Möglichkeit, das Leben in Entwicklungsländern kennenzulernen und fördert das gegenseitige Verständnis zwischen diesen Ländern und Japan.
Was sind die Resultate bezüglich Nachhaltigkeit?
Die Schüler machen eigene Erfahrungen mit den spezifischen Materialien (z.B. Recyclingpapier), indem sie praktische Experimente durchführen. Im Anschluss an den Unterricht führen die Schüler weitere Lerneinheiten durch, die auf dem Gelernten aufbauen. Sie werden für Umweltthemen sensibilisiert und lernen, ihre Gedanken in Aktionen umzusetzen. Seit 2005 wird das Programm an zwölf Grundschulen durchgeführt.
*World Terakoya Movement ist ein einzigartiges internationales Kooperationsprogramm der NFUAJ, das Kindern, die nicht oder nicht mehr zur Schule gehen und erwachsenen Analphabeten in Entwicklungsländern die Möglichkeit bietet, in Community Learning Centres zu lernen. Der Name Terakoya heißt "kleines Tempelhäuschen" und bezeichnet die traditionelle Form von Bildungseinrichtungen, bei der die Bürger den Unterricht gemäß ihrer eigenen Interessen selbst organisieren und durchführen.
**World Heritage Activities
Die World Heritage Activities der NFUAJ zielen darauf ab, das Bewusstsein für den Schutz des unersetzlichen Kultur- und Naturerbes der Erde zu entwickeln und junge Menschen zu ermutigen, sich für die Gesellschaft aktiv einzusetzen.
National Federation of UNESCO Associations in Japan (NFUAJ)
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