BNE-Journal: Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der Region Asien-Pazifik

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BNE-Journal

Online-Magazin "Bildung für nachhaltige Entwicklung"




Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der Region Asien-Pazifik

Von Katrin Wagner-Gamble und Derek Elias

BildanfangFrau bringt einem Kind das Flachsweben bei???Großansicht des Bildes???Kind lernt, wie man das “Band der Hoffnung-Armband“ aus neuseeländischem Flachs webt. © UNESCO NeuseelandBildende

Die UNESCO Bangkok ist das Regionalbüro für Bildung in der Region Asien-Pazifik und koordiniert das Programm Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Das Regionalbüro fungiert als Ideenlabor, legt Standards fest und übernimmt die Rolle des Katalysators für internationale Kooperationen. Die UNESCO Bangkok koordiniert die UN-Dekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung (2005-2014)" in den Mitgliedstaaten der gesamten Region. Dazu wurden 14 nationale Büros und Gruppenbüros eingerichtet, die ein geographisches Gebiet abdecken, das sich westlich bis zum Iran, nördlich bis Japan, östlich bis zu den Cookinseln und südlich bis Neuseeland erstreckt.

BildanfangBoot eines Eingeborenen am Strand???Großansicht des Bildes???Traditionelles “kabang” Boot der Moken © UNESCO / Derek EliasBildende

Mit der großzügigen Unterstützung aus japanischen Finanzmitteln konnte die UNESCO Bangkok 2005 eine Situationsanalyse zur BNE in der Region Asien-Pazifik publizieren, die darstellt, welche Länder der Region Strategien, Programme und Methoden zur BNE entwickeln. Dabei geht es um formale und non-formale Bildung auf lokaler, kommunaler, nationaler sowie überregionaler Ebene. Die Studie ist eine Momentaufnahme der aktuellen Situation von BNE in der Region und unterstützt die regionale Umsetzung der UN-Dekade.

Am Beispiel der Länder Thailand, Indonesien, Neuseeland und Vietnam werden im Folgenden unterschiedliche Ansätze und Aufgaben von BNE auf nationaler Ebene vorgestellt, die die Vielfalt von BNE in der Region Asien-Pazifik widerspiegeln.

Um BNE-Programme wirkungsvoll umsetzen zu können, müssen folgende Faktoren erkannt werden:

  • Die Interessengruppen müssen den einzigartigen, ganzheitlichen und interdisziplinären Ansatz von BNE verstehen.
  • Die Länder müssen Ansätze finden, mit denen neue Wege des Denkens in die vorhandenen Programme und Strukturen auf lokaler Ebene integriert werden können.
  • Die Jugend sowie ländliche und indigene Gemeinschaften können für BNE eine große Rolle spielen.
  • BNE-Initiativen müssen lokale Normen, Werte und Kulturen berücksichtigen.
  • Unterschiedliche Interessengruppen müssen lernen, in Kooperation gemeinsame Ziele zu erreichen.

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