Ethische Dimensionen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung
Von Konrad Ott und Lieske Voget
Bildanfang
Walderlebnis-Wanderung während eines NABU-Umweltcamps © Naturschutzbund RügenBildende
In der aktuellen Diskussion wird Bildung für nachhaltige Entwicklung (im Folgenden BNE) vorrangig vom Bildungsbegriff her entwickelt. BNE wird jedoch gerade dadurch von einem allgemeinen Bildungsbegriff differenziert und inhaltlich gefüllt, dass es sich um Bildung handelt, die sich an dem Ziel, der nachhaltigen Entwicklung, ausrichtet.
Was unter dem Begriff BNE verstanden wird, unterscheidet sich je nachdem, was für ein Verständnis von Nachhaltigkeit zugrunde gelegt wird. Dementsprechend wird in diesem Beitrag der Ansatz verfolgt, BNE über das Verständnis von Nachhaltigkeit zu konzipieren. Dabei wird zunächst in die Theorie starker Nachhaltigkeit eingeführt und die verschiedenen Ebenen (intra- und intergenerationelle Gerechtigkeit, Konzeption, Regeln zum Umgang mit Naturkapital und Handlungsdimensionen) vorgestellt.
Vor dem Hintergrund der Annahme, dass die Vermittlung formaler Kompetenzen einen notwendigen aber nicht hinreichenden Aspekt der BNE darstellt, wird gezeigt, wie eine so verstandener Bildungsansatz dazu beitragen kann, dass Menschen einerseits Fähigkeiten gemäß dem Fähigkeitenansatz ausbilden können, andererseits motiviert werden, tatsächlich auch nachhaltig zu handeln. Als ein viel versprechender Ansatz wird abschließend die Naturbildung vorgestellt.
Springen Sie direkt: zur Hauptnavigation, zum Seitenanfang

